Das Jagdrevier im Juni – Jagdruhezeiten und Schmaltiere

Im Brachmond kümmern wir uns um das Jungwild, jagen intensiv Füchse und Frischlinge und sorgen für eine wildgerechte Pflege der Wildäcker.

Wer im Juni dauerhaft auf Rehwild jagen möchte, erreicht zumeist nur Negatives: Viele Ansitze, viel Unruhe, wenig Abschüsse! Zum einen liegt dass am Umbau unserer Forsten in naturnahe Wälder, die dem Wild immer mehr Deckung bieten, uns Jägern aber immer weniger Sichtfeld überlassen. Zum anderen liegt dass daran, dass sich die Aktivitätskurve des Rehwildes im Verlauf des Juni nach unten neigt. Insbesondere ältere Rehböcke werden jetzt recht heimlich. Sie scheinen aus dem Revier spurlos verschwunden zu sein. Doch nicht nur für Wald-, sondern auch für Feldreviere gilt: Mit der Reaktion „Ansitzen bis zur Erschöpfung“ verstärken wir nur die ohnehin zahlreichen unangenehmen Unruheherde in unseren Revieren wie Jogger, Reiter, Radfahrer und Wanderer…
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